Samstag, 19.08.06

1. FC Schwalmstadt - Borussia Fulda 2 - 1

 

Zum ersten Mal in dieser noch jungen Oberliga- Saison hat das Team auf ganzer Linie enttäuscht. Borussia hat völlig verdient keinen Punkt aus Schwalmstadt mitgenommen.

Die Fahrt nach Ziegenhain war mal was ganz anderes. Weder nach Kassel noch nach Frankfurt, die Sonne strahlte zudem als man das „Stadion am Fünftenweg“ erreichte. Wirklich ein zumindest halbes Stadion mit Tribüne, ganz nett alles.

Der positive Eindruck verflog sofort nach dem Anpfiff, denn bereits nach weniger als fünf Minuten führten die Gastgeber und spielten danach gar munter weiter. Borussia völlig ohne Konzept und auch der wirkliche Wille, das was die Mannschaft noch immer gezeigt hatte, wenn es auch spielerisch nicht immer reichte, ging heute ab. An manchen Spielern lief das Spiel komplett vorbei. Ohne jegliche Bindung zum Spiel kamen sie gegen die munteren Schwalmstädter nicht im Ansatz an. Mehrmals spazierten die gegnerischen Stürmer unbelästigt durch den Fuldaer Strafraum, das Mittelfeld fand kaum statt und infolgedessen ebenso wenig der Sturm. Hier gab sich Olivier Djappa alle Mühe, jedoch ist alleine gegen meist drei Gegenspieler kaum was auszurichten.

Nach einer halben Stunde fiel aus heiterem Himmel der Ausgleich durch den bis dato unauffälligen Dominik Weber.
Plötzlich sahen die Angereisten ein komplett anderes Spiel. Leidenschaft und Kreativität zeichneten die Fuldaer Mannschaft nun aus. Man erarbeitete sich einige gute Chancen, die aber leider nicht zu einem Torerfolg führten.

Nach dem Seitenwechsel war aber alles schon wieder verflogen. Fortan spielten nur noch die Gastgeber, die Borussen reagierten bestenfalls. Drei Schwalmstädter Ecken hintereinander waren keine Seltenheit. Es war klar, dass der Gegentreffer eigentlich noch fallen musste. Durch die Abschlussschwäche der gegnerischen Stürmer blieb das letzte Quäntchen Hoffung aber bis zur 89. Minute am Leben.
Trotzdem kann sich keiner beschweren, dort verloren zu haben. Das Borussenteam stand völlig neben sich und zeigte in quasi allen Bereichen eklatante Schwächen. Einzig in glänzender Form zeigte sich, wie in allen bisherigen Spieler, Roland Borrmann, dem es zu verdanken war, dass nur zwei Gegentreffer gefallen sind.