Dienstag, 15.08.2006

Borussia Fulda - FSV Frankfurt 1- 2

Der erste Dämpfer hat uns erreicht. Der FSV Frankfurt brachte Borussia die erste Niederlage der Saison bei.
Richtig gut gefüllt war das Stadion, insbesondere für den Dienstag-Termin, was einerseits natürlich an den vielen mitgereisten Bornheimern lag, andererseits gab sich aber zudem auch die Kölner, Stuttgarter, Offenbacher und was-weiß-ich-noch-was-Prominenz die Ehre der Anwesenheit in der Johannisau.

Es begann überraschend positiv bei Borussia. Man hielt zunächst gut mit und ging umjubelt in Führung (16.Min). Überzeugender als in den letzten Spielen trat der vermeintliche Torschütze Grbavac auf, nicht nur aufgrund der Führung.
Zum besten Spieler entwickelte sich aber bereits in Halbzeit eins einmal mehr Torwart Roland Borrmann, der wieder eine überragende Leistung zeigte und der die Punke so lange es ging festhielt.

Gegen Ende der ersten Hälfte begannen die Gäste aber aufzudrehen und spielten die Borussen zugegebenermaßen zeitweise an die Wand. Der Ausgleich (nach einer Ecke, die schnell ausgeführt wurde) fiel somit folgerichtig.

Auch in Halbzeit Zwei blieb es schwierig für den SCB vor das Tor der Gäste zu kommen. Die Vakanz in der Offensive machte sich trotz starker Verbesserung der beiden Stürmer zum letzten Spiel bemerkbar. Olivier Djappa, der erstaunlich agil war, wurde aber auch mehrmals aus zumindest zweifelhaften Abseitsstellungen zurückgepfiffen, so dass die durchaus entstehenden Chancen nicht genutzt werden konnten.
Der FSV hatte wieder zum Ende des Spiels seine stärkste Phase und drängte aggressiv auf den Ausgleich. Als man schon hoffte, dass man den Punkt vielleicht retten könnte, fiel doch noch der Siegtreffer für die Gäste.
Der Schiedsrichter pfiff überpünktlich ab, so dass nichts entscheidendes mehr passieren konnte.
Positiv bleibt, dass Borussia schon streckenweise mithalten konnte, sich nie aufgab und Kampfes- und Siegeswillen zeigte. Dass der FSV im Moment noch eine Nummer zu groß für die Fuldaer ist, war zu erwarten und ist nicht dramatisch, denn die realistische Zielsetzung liegt für uns beim Klassenerhalt. Und den werden wir sicherlich schaffen.