Samstag, 28.09.2002
Borussia
Fulda - FSC Lohfelden 3:0
Von Beginn an auf
niedrigem Niveau spielend präsentierten sich die beiden Mannschaften in
der Johannisau. Zu keinem Zeitpunkt vermochte das Spiel einen mitzureißen.
Vermissen musste man spielerische Akzente sowie letzten Einsatzwillen. Von Borussenseite
war dies aber auch gar nicht nötig, auch mit halber Kraft konnte man sich
leichte Feldvorteile erarbeiten. Von Lohfelden kam nämlich gar noch weniger,
so dass Fulda mit der ersten echten Chance die Führung erzielen konnte.
Ja, die erste echte Chance fand durch Lars Hohmann in Minute 39 statt, kein
Scherz!
Durch den Gegentreffer völlig verunsichert kam Chaos in des Gegners Abwehr
zustande, so dass es 4 Minuten später erneut Lars Hohmann war, der für
die Entscheidung noch vor der Pause sorgte.
Sicherlich hätte es wiederum netten Applaus von den Zuschauern für
die routinierte Leistung gegeben, jedoch waren so wenige anwesend, dass sich
die zurückhaltende Begeisterung des Fuldaer Publikums im weiten Rund des
Stadions fast gänzlich verlor.
In der zweiten Halbzeit passierte dann auf dem Platz so arg wenig, dass man sich das Spielende geradezu herbeisehnte. Aufgeschreckt wurde der geneigte Stadionbesucher durchaus nur dreimal. Denn es gab unter hämischem Jubel zwei Platzverweise für die Gäste, beide unbedingt berechtigt; sowie -der dritte Anlass zum Tagesgespräch- einmal mehr ein Elfmeter für die Borussen. Souverän verwandelt -auch dies nichts Neues und/oder Spannendes- durch Kapitän Andreas Wischermann in der 90. Minute.
Die Schlussfolgerung
aus diesem Spiel kann nur die sein, dass Borussia es endlich geschafft hat,
die nötige Souveränität und Routine in die Mannschaft und ihr
Auftreten zu bringen, so dass auch solche grottenlangweiligen Spiele gewonnen
werden können, ohne -so scheint es zumindest- allzu übertriebenen
Kraftaufwand. Die doch recht zahlreichen personellen Ausfälle konnten gut
aus dem Kader kompensiert werden, weil Leute wie Johannes Richter und Jochen
Eurich nur auf ihre Chance in der ersten Mannschaft warten.
Optimistisch kann sich also der Blick gen Norden zum alten Rivalen KSV Baunatal
richten, der sich im Moment kurz hinter Borussia einreihen muss. Auch die sind
durchaus schlagbar!
Für Borussia
spielten:
Mirko Brill, Adam Veapi, Christopher Krause, Dominik Weber, Lars Hohmann, Alexej
Uvarov (60. Christian Winter), Andreas Wischermann, Markus Bloß, Johannes
Richter, Ljubio Miloloza (68. Jochen Eurich), Christian Frick (81. Benjamin
Münch)